Die Insel Lanzarote ist bekannt für ihre beeindruckende Vulkanlandschaft, den Feuerbergen und ihren weißen Sandstränden. Auf der Insel herrscht ganzjährig ein mildes und niederschlagsarmes Klima.
Der einheimische Künstler César Manrique hatte großen Einfluss auf Lanzarote. Das Verbot von Werbetafeln und der Bau von Hochhäusern ist auf ihn zurückzuführen. Er hat aber auch viele vulkanisch entstandene Naturphänomene architektonisch zu wahren Kunstwerken umgestaltet. Es lohnt sich wirklich seine Kunstwerke zu besuchen.
Man kann Lanzarote meiner Ansicht nach nicht besuchen, ohne das Leben und Werk César Manriques genau kennenzulernen. Hierzu eignet sich sein Wohnhaus am besten, welches auch zugleich ein Museum des verstorbenen Künstlers ist.
Der Timanfaya-Nationalpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier ist die Landschaft von den Vulkanausbrüchen geprägt. Ein besonderes Gebiet im Nationalpark ist das Islote de Hilario. Hier befindet sich auch das Vulkanrestaurant „El Diablo“, welches sich die hohen Temperaturen (rund 400° Celsius) wenige Meter unter der Erde für die Zubereitung ihrer Speisen, die an speziellen Grills und Kochstellen gegart werden, zunutze macht.
Bei Führungen wird hier die geologische Besonderheit des Gebietes demonstriert, indem Sträucher und Äste allein durch die hohen Erdtemperaturen entzündet werden. Auch gießt man Wasser über ein Rohrsystem ins Erdinnere und Sekunden später schießt eine riesige Dampffontäne hoch.




Auf der Fahrt zum Mirador del Rio kamen wir durch das Gebiet rund um den Vulkan Monte Corona. Hier wachsen überwiegend Wolfsmilchgewächse. Die grünen, buschartigen Pflanzen im Vordergrund sind charakteristisch für dieses Gebiet.
Der Mirador del Río ist ein toller Aussichtspunkt und befindet sich auf dem Famara-Massiv in einer Höhe von circa 475 bis 500 Metern und liegt direkt an einer Steilküste. Vom Aussichtspunkt hat man einen weiten Panoramablick auf die Meerenge „El Río“ und auf die vorgelagerte Insel La Graciosa.
Am Fuß der Klippen kann man die rötlichen Salinen (Salinas del Río) erkennen. Hier befindet sich eine der ältesten Salinen der Kanaren. Das eigenartige Rot einiger ihrer Segmente ist auf den winzigen Salinenkrebs zurückzuführen.
Auf der Rückfahrt durchquerten wir bei Haria das sogenannte „Tal der Tausend Palmen“. Es wird so genannt da hier für Lanzarote untypisch sehr viel grüne Vegetation vorhanden ist. Man sieht hier zahlreiche Palmenhaine, sowie landwirtschaftliche Flächen mit Vulkangestein.
Puerto del Carmen ist ein ehemaliges Fischerdorf, inzwischen aber eines der wichtigsten Touristenzentren der Insel. Hier befindet sich bei dem Standort des Seaside Los Jameos eine schöne, lange Strandpromenade mit zahlreichen kleinen Geschäften, Boutiquen, Restaurants und Bars. Auch ein deutsches Ärztehaus findet man hier.
Hier verläuft auch eine breite Promenade, die ideal für Spaziergänge zwischen Puerto del Carmen und Matagorda ist. Der Strand hier ist sehr breit, weitläufig und gepflegt.
Der Timanfaya-Nationalpark ist bekannt für seine „Feuerberge“, die durch massive Eruptionen entstanden sind. Die Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Lavafeldern, Vulkankegeln und erkalteten Lavaströmen. Obwohl die Vulkanausbrüche lange zurückliegen, ist der Boden knapp unter der Oberfläche aufgrund der vulkanischen Aktivität immer noch heiß.