Eine der 15 kapverdischen Inseln ist Sal vor der Küste Westafrikas. Von den 15 Inseln sind 9 bewohnt. Diese Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs. Die Inselhauptstadt auf Sal ist Espargos. Früher wurde auf Sal auch Salz gefördert. Heute ist die Saline Pedra de Lume eine Touristenattraktion. Der Handelshafen auf Sal ist Palmeira. Bekannt ist die Insel aber auch für ihre wunderbaren Sandstrände. Ein besonders schöner, weißer und breiter Sandstrand ist in Santa Maria zu finden. Die Stadt Santa Maria selbst ist sehr belebt und man findet hier viele Open-Air-Restaurants und Bars mit Livemusik. Ganz in der Nähe findet man den Kite-Beach, der das Ziel vieler Kite-Surfer ist.
Wie man auf den Fotos der Stadt Santa Maria erkennen kann, fahren nicht viele Autos auf den Straßen. Es ist alles sehr entspannt. Das Lebensmotto heißt hier auch „No Stress“. Auf einem Foto ist die zentrale Verteilstelle für Trinkwasser zu sehen. Da es auf der Insel keine natürlichen Süßwasserquellen gibt, muss das Meerwasser vollständig entsalzt werden. Anschließend wird es dann mit LKW‘s zu diesen Verteilstellen gebracht, wo die Bewohner es in Kanistern erhalten.
Die Pfarrei Nossa Senhora das Dores, zu Deutsch „Unserer Lieben Frau der Schmerzen“ ist die einzige Pfarrei auf Sal. Sie ist im Innern sehr schlicht gehalten.
Wie eingangs schon erwähnt findet man bei Santa Maria einen wunderbaren, breiten Sandstrand. Hier befindet sich auch der Fishermans Steg. Es ist ein kleiner Anleger am Pier, wo im Laufe des Morgens, meistens zwischen 11 und 13 Uhr die Fischer mit ihren kleinen Fischerbooten anlanden und den fangfrischen Fisch anbieten. Natürlich wird er zuvor geputzt und ausgenommen. Aber es tummeln sich hier auch Künstler, die Steinskulpturen herstellen, ebenso wie Verkäufer von einfachem Schmuck. Auch tritt hier immer mal wieder der ein oder andere Straßenmusikant auf, was alles zusammen genommen eine wirklich tolle Atmosphäre schafft.
Die Stadt Espargos mit ihren rund 10.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der Insel Sal. Ganz in der Nähe liegt auch der internationale Flughafen Amílcar Cabral International Airport. Im Gegensatz zur Tourismushochburg Santa Maria im Süden ist Espargos geprägt vom authentischen, kapverdischen Alltag.
Am Rande der Stadt gibt es auch das sogenannte „Armenviertel“ von Espargos. Es ist schon ein krasser Unterschied, wenn man dieses Viertel der Stadt mit der übrigen Stadt vergleicht, in der die Märkte abgehalten werden, es Banken, ein Gesundheitszentrum und Restaurants gibt und auch schöne, farbenfrohe Straßenkunst bewundert werden kann.
Wer sich selbst im Armenviertel keine Unterkunft mehr leisten kann lebt außerhalb der Stadt.
Nicht weit entfernt von Espargos befindet sich die Stadt Pedra de Lume mit ihren Salzflächen.
Die kleine Stadt Pedra de Lume ist von einem Krater vulkanischen Ursprungs umgeben. Da der Kraterboden unterhalb des Meeresspiegels liegt, versickert das Salzwasser durch das poröse Gestein dorthin und durch die Wärme und Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser, sodass nur das reine Salz übrigbleibt. Aktuell werden die Salinen Pedra Lume auf Sal fast nur touristisch genutzt. Durch einen Tunnel gelangt man in die Caldera. Der Blick auf die Caldera, wenn man den Tunnel verlässt, ist atemberaubend.
Palmeira ist eine kleine Stadt mit rund 500 Einwohnern und gleichzeitig der Handelshafen. Hier legen auch die Boote der Fischer an. Der Haupthafen liegt in einer geschützten Bucht und kann auch von größeren Schiffen angelaufen werden.
Zu den Stränden auf Sal muss gar nicht viel gesagt werden. Die Fotos sprechen für sich. Es gibt hier viele ausgedehnte Sandstrände. Der Sand ist weich und weiß und das Meer azurblau. Der Strand von Santa Maria ist der bekannteste Strand. Ihn sollte man bei einem Besuch der Insel Sal auf jeden Fall einmal aufsuchen. Er gehört zu den schönsten Stränden der Kapverdischen Inseln und ist etwa 3 bis 4 Kilometer lang und besteht aus weißem/gelbem Sand.