Die Stadt Adeje liegt im Südwesten der Kanarischen Insel Teneriffa und ist im Grunde zweigeteilt. Während im höhergelegenen Teil der Stadt die Einwohner Landwirtschaft betreiben, leben die Bewohner in den Küstengebieten vom Tourismus.
In der Provinz Icod de los Vinos befindet sich der Parque del Drago. Er beherbergt den Drago Milenario, einen kanarischen Drachenbaum, dessen Alter auf 300 bis 800 Jahre geschätzt wird. Er hat einen Umfang von rund 6 Metern und ist ein nationales Denkmal. Nur wenige Meter entfernt findet man den Mariposario del Drago Butterfly Park (Schmetterlings-Park). Hier fliegen in Freiheit mehr als 800 exotische Schmetterlinge aus aller Welt. Man kann sehen, wie sie geboren werden und wie sie sich fortpflanzen.
Die frühere Hauptstadt der Insel Teneriffa San Cristóbal de La Laguna liegt auf über 500 Metern Höhe gegenüber der Küste, ist Universitätsstadt und Bischofssitz und die historische Altstadt UNESCO-Welterbe. Sie ist sehr gut erhalten, wurde in eine Fußgängerzone umgewandelt und ist einzigartig in ihrer schachbrettartigen Anlage. Überall sieht man hier Klöster, Paläste, versteckte Innenhöfe und sehr viele Cafés und Restaurants.
Eine kurvenreiche Straße führt zum kleinen, idyllischschen Bergdorf Masca mit seinen traditionellen Steinhäusern, welches rund 650 Meter über dem Meeresspiegel liegt, im Massiv des Parque Rural de Teno. Das Dorf selbst ist recht klein, fast überschaubar und besteht aus einigen verstreuten Häusern. Es wurde auch als das „vergessene Dorf“ bezeichnet, denn vor 1991 gab es keine Straße, die dorthin führte. Es gibt in Masca ein paar Restaurants und urige Bars, wo man ortstypische Spezialitäten erhält, wie zum Beispiel den Palmenhonig. Im Dorfzentrum steht noch eine sehr kleine Kirche. Die ist wirklich sehr klein, denn es finden darin nur acht Personen Platz.
Der keine Ort San Juan ist in erster Linie ein Badeort. Es gibt hier einen breiten Strandabschnitt und eine schöne, fast 2 km lange Strandpromenade. Der Strand selber ist ein Gemisch aus Sand und Kies.
Auf etwa 2000 Metern Höhe liegt der Teide Nationalpark, der 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde, meist über den Wolken. Der Park beherbergt den drittgrößten Vulkan der Erde, den Pico del Teide dessen Kraterrand auf einer Höhe von circa 3.718 Meter Höhe liegt. In den Wintermonaten können Nachts die Temperaturen schon mal unter den Gefrierpunkt sinken und tagsüber in den Sommermonaten dann auch mal auf über 40° Celsius steigen. In den Monaten von April bis Juni steht die ansonsten karge Vulkanlandschaft des Teide Nationalpark in voller Blüte.